GTA

Grande Traversata Delle Alpi – Section Hike durch den Piemont

Auf einsamen und wilden Pfaden durch die italienischen Alpen.

270 km

15 Tage

17.460 hm

18.275 hm

15 Nächte

Wer die Alpen liebt, aber die überlaufenen Klassiker meiden möchte, für den ist die Grande Traversata Delle Alpi (GTA) genau das Richtige. Auf etwa 1.000 Kilometern führt dieser Weitwanderweg vom Nufenpass an der Schweiz-Italienischen Grenze über den Westalpenbogen bis nach Ventimiglia zum Mittelmeer. Er ist längst nicht so bekannt wie das französische Pendant GR5, aber genauso beeindruckend – und dabei bei Weitem weniger überlaufen. Auf der GTA kann man die italienischen Alpen in ihrer ursprünglichen Art genießen. Der Weg führt oft durch historische alte Gemeinden und kleine verlassene Bergdörfer. Welche Erfahrungen wir auf den ersten Kilometern gemacht haben und was du unbedingt für dein eigenes GTA-Abenteuer wissen solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Den kompletten Tourenbericht gibt es auf FindPenguins

Von der Idee zum Trail

Das Buch „Wanderlust Alpen – die schönsten Wanderwege der Alpen“ hat uns schließlich dazu inspiriert, die GTA zu laufen. Es ist kein klassischer Wanderführer. Die Bücher aus dieser Reihe sind für uns wie eine „Unendliche Geschichte“ wunderbarer Trails und voll mit Abenteuern. Eine wahre Inspirationsquelle! Wir waren sofort hin und weg von der Beschreibung des Trails.

„Die Schönheit abseits ausgetretener Pfade…“

Darüber hinaus gibt es wenig Literatur zur GTA. Die meisten Internetseiten sind uralt und eine offizielle Homepage zum Trail gibt es auch nicht. Aber es gibt einen Podcast, den klassischen Rother Wanderführer und den Cicerone Guide. Na, immerhin. Auf YouTube gab es auch kaum relevante Videos. Zumindest das hat sich ja jetzt geändert ;-). Wir nehmen, was wir kriegen können, und verschaffen uns einen ersten Überblick über die GTA. Wir kaufen den Cicerone Guide (übrigens immer in digitaler Form, um unterwegs Gewicht zu sparen) und nutzen den darin enthaltenen GPX Track als Planungsgrundlage.

Halb geplant ist auch ganz gut

Wir haben etwas weniger als drei Wochen Zeit, also laufen wir die GTA als Section-Hike. Abzüglich An- und Abreise bleiben uns 16 Wandertage. Konkrete Etappen haben wir nicht geplant. Wir möchten uns so frei wie möglich bewegen und haben anhand unserer Erfahrungen kalkuliert, wie weit wir es schaffen könnten. 300 Kilometer wollen wir laufen. Das ist auf jeden Fall ambitioniert, denn die GTA hat extrem viele Höhenmeter zu bieten. Unser grobes Ziel ist Quincinetto. Natürlich sind wir wie immer mit unserem Zelt unterwegs und benötigen auf dem Trail keine Übernachtungen. Wir müssen lediglich im Kopf haben, wo wir den Trail wieder verlassen können, da die Infrastruktur auf der GTA so gering ist, dass das nicht überall möglich ist.

Wir starten Mitte August und laufen SOBO Richtung Mittelmeer. Wir reisen mit der Bahn nach Airolo an die italienische Grenze. Von dort bringt uns der Postbus 101 direkt auf den Trail und wir starten in Cruina.

Landschaft & Etappen-Highlights

Bereits der Start der Tour war beeindruckend. Auf knapp über 2.000 Meter Höhe machen wir unsere ersten Schritte und queren kleinere Schneefelder. Die Murmeltiere begrüßen uns mit ihren Rufen und nach wenigen Kilometern erreichen wir den Griesspass mit dem gleichnamigen Gletscher. Selten waren wir am ersten Tag auf einem Trail so schnell mitten drin. Das ist schon eine Besonderheit.

Die abwechslungsreichen Landschaften lassen keine Langeweile aufkommen. Wir laufen über Hochplateaus und Schneefelder, dann wieder durch wild bewachsene feuchte Abschnitte. Ein paar wenige Boulderfields waren auch dabei, wobei die technisch nicht sehr anspruchsvoll waren.

Jeden Tag überwinden wir Pässe, teilweise auf über 2.500 Meter Höhe, und erleben grandiose Aussichten. Vor allem das Monte Rosa Massiv und die Defour Spitze sind ein absolutes Highlight in diesem Abschnitt.

In den ersten Tagen sind wir nie tiefer als 1.500 Meter gelaufen. Dieser Abschnitt war auch deutlich wilder, zugewachsener und einsamer. Später führt der Trail von einem Dorf zum anderen. Teilweise sind die Auf- und Abstiege sehr steil und waldig und auf nur wenigen Kilometern sind enorm viele Höhenmeter zu bewältigen, was das Vorankommen beschwerlich macht.

Eines unserer Highlights war das Val Vogna in den Walliser Alpen, das uns streckenweise an Kanada erinnert hat. Am Ende des Tals konnten wir die Nacht auf über 2.300 Meter Höhe in einer wunderschönen Kalksteinlandschaft verbringen.

Wildcampen auf der GTA

Unser Ziel ist es, so oft es uns möglich ist, in unserem Zelt zu schlafen. Und das nicht auf Campingplätzen, sondern weit oben in den Bergen und in der Stille der Natur. In Italien ist das Wildcampen offiziell verboten. Allerdings wird in den hohen Bergregionen das unauffällige Biwakieren weitgehend toleriert. Allerdings war es vor Ort nicht einfach, einen geeigneten Spot für die Nacht zu finden.

Je nach Höhenlage war oft alles sehr feucht, zugewachsen oder uneben. Keine Chance für ein Zelt. Vor allem nicht für unser Zpacks Triplex, das einen verhältnismäßig großen Footprint hat. Wir hatten immer die Hoffnung, geeignete Flächen an den alten verlassenen Alpen zu finden. Aber meistens war da nicht mehr als ein alter zusammengefallener Steinhaufen übrig. Irgendwie haben wir es trotzdem immer geschafft. Zumindest fast immer. 3-mal mussten wir in einem der Biwaks schlafen.

Im Nachhinein sind wir natürlich froh, dass es diese Möglichkeiten gab. Die Biwaks waren geräumig, sauber und sehr umfangreich mit Kochutensilien, Betten, Bettdecken ausgestattet. Wir haben trotzdem auf unseren Isomatten auf dem Boden geschlafen. Da wir immer allein in den Hütten waren, hat das auch niemanden gestört.

Auch wenn es teilweise wirklich sehr anstrengend war, nicht genau zu wissen, wo wir am Abend schlafen, ist es für uns das allerschönste Gefühl, endlich einen geeigneten Spot zu finden, unser Zelt aufzubauen und die Ruhe und Atmosphäre in den Bergen zu spüren. Es ist eine ständige Spannung zwischen Erschöpfung und Glückgefühl. Und es fühlt sich jedes Mal wie eine Belohnung an, beim herrlichen Sonnenuntergang den Ausblick hoch in den Bergen genießen zu dürfen.

Italienische Berge, echtes Leben

Auf der GTA findet man das echte Leben abseits des Tourismus. In den kleinen bewohnten Dörfern spürt man einen ganz eigenen Rhythmus, das italienische Flair und die besondere Gastfreundschaft, die es nur in den Bergen gibt. Einige Gemeinden wie Rimella oder Campello Monti sind nur zu Fuß zu erkunden. Wir hatten nicht das Gefühl, dass viele internationale Reisende in dieser Gegend unterwegs sind, abgesehen von den wenigen Wanderern. Viel mehr sind es die Italiener selbst, die in den Bergen Urlaub machen, vor allem im Ferien-Monat August.

Geisterdörfer und Geschichte

Eine Besonderheit auf der GTA ist die Vielzahl an alten Hamlets und Alpes. Teilweise sind diese nur noch an Resten der Grundmauern zu erkennen. Einige vereinzelte Alpes stehen noch und sahen sogar so aus, als ob da manchmal jemand vorbeischaut und das Nötigste instand hält. Immer wieder sind wir aber durch Hamlets gekommen, die wieder aufgebaut und bewohnt wurden und manchmal sogar wie ein Freiluftmuseum aussahen. Absolut beeindruckend! Es fühlte sich so an, dass wieder Leben in die einst verlassenen Regionen zurückkehrt. Die GTA hat uns mitgenommen durch die kulturellen Eigenheiten und durch die Walser-Geschichte. Und obwohl wir auf unseren Touren oft nur Augen für den Trail haben, konnten wir immer wieder in die Historie dieser beeindruckenden Berglandschaften blicken.

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Kulinarische Realität

Die Versorgung mit ausreichendem Essen war eine größere Herausforderung. Zumindest für uns, denn wir wollen so autark wie möglich sein, um die Nächte weiter oben in den Bergen zu verbringen. Deswegen haben wir tagsüber immer wieder die Gelegenheit genutzt und in den Dörfern eine Pause eingelegt und die Mittagshitze ausgesessen. An original italienischer Polenta kommt man dann einfach nicht vorbei. Die italienische Küche ist wirklich sehr lecker und vor allem reichlich. Gerne gibt es auch mal ein 5-Gänge-Menü, das man aber erst bemerkt, wenn nach dem vermeintlichen Hauptgang immer weitere Teller auf den Tisch gestellt werden 😅. Frisches Obst oder Gemüse ist hingegen eine Seltenheit. Schade war auch, dass es bis auf 2 Ausnahmen auf der gesamten Tour kein alkoholfreies Bier gab. Dafür war die Alkoholauswahl maximal und es wurde auch früh am Morgen ordentlich konsumiert.

Um uns abends für die erste Woche selbst zu versorgen, haben wir ein Foodpack mit Trekkingnahrung, Nudeln und weiteren Leckereien gepackt. Leider gab es unterwegs nur sehr wenige Möglichkeiten, Nachschub zu kaufen. Es gab lediglich 3 Lebensmittelgeschäfte auf diesem gesamten Tourabschnitt. Und dann mussten wir auch noch Glück haben, dass diese geöffnet sind. Viele Geschäfte haben am frühen Nachmittag geschlossen oder nur an unregelmäßigen Tagen geöffnet, wie zum Beispiel auch Postbüros. Woher wir das wissen? Wir haben uns ein Versorgungspaket von Köln nach Italien geschickt. Wir wollten das ursprünglich in eine Postfiliale schicken, sind aber an den Öffnungszeiten gescheitert. Das war das einfach nicht planbar, weil wir ja keinen genauen Plan hatten. Das Paket haben wir uns letztendlich in das Hotel Albergo Nigritella nach Campello Monti geschickt. Dort haben wir dann auch kurzfristig einen Zeroday eingelegt. Der Ort liegt in etwa auf der Hälfte der Strecke und war mehr als perfekt dafür geeignet.

Die Wasserversorgung war durchweg sehr gut – wie so oft in den Alpen. Es gab reichlich Wasserquellen in Form von Gewässern und öffentliche Trinkbrunnen.

Hütehunde und Ziegenherden

Zum Leben in den Bergen gehören auch die Tierherden, die den Sommer weit oben verbringen. Und zu jeder Herde gehören mindestens 2-4 Herdenschutzhunde. Mit dem Anstieg der Wolfspopulation in den italienischen Alpen werden vermehrt Hütehunde für den Schutz der Tiere eingesetzt. Das ist grundsätzlich auch eine gute Sache. Als Wanderer trifft man dadurch allerdings auf einige Herausforderungen. Es verging kaum ein Tag, an dem wir nicht von Hütehunden angekläfft oder gestellt wurden. Auch wenn es viele Hinweisschilder mit Verhaltensregeln gibt, ist das Aufeinandertreffen extrem unangenehm, höllisch laut und zerrt an den Nerven. Den Hunden kann man keinen Vorwurf machen – sie tun nur ihren Job und beschützen die Herden. Aber es waren teilweise sehr unüberschaubare Situationen oder fehlende Reaktionen der Hirten, um die Hunde zurückzupfeiffen. Und nicht nur das, sondern auch mögliche Schlafspots waren durch die Herden und Hunde öfters eingeschränkt. Nicht nur die Tiere selbst, sondern auch Ziegenkot und Kuhfladen haben es manchmal nicht so einfach gemacht. Wir haben aber auch schon von anderen Wanderern gehört, dass später im Sommer weniger Tiere weiter oben in den Bergen sind.

Wenn 1.700 Höhenmeter zur Meditation werden

Uns war natürlich schon bei der groben Planung bewusst, dass uns viele Höhenmeter erwarten. Aber es war dann tatsächlich deutlich anstrengender als gedacht. Die GTA ist technisch kein anspruchsvoller Weg. Aber die Höhenmeter kicken rein. Körperlich waren wir grundsätzlich gut vorbereitet. Wir hatten keinerlei Muskelkater oder sonstige Probleme. Aber durch die hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit und teilweise sehr steile und lange Anstiege war es für uns sehr fordernd. Es gab Aufstiege, bei denen wir 900 Höhenmeter auf nur 2 Kilometern Länge bewältigen mussten. Alle 10 Minuten mussten wir anhalten und durchatmen. Wir haben uns immer kleine Motivationsziele gesetzt, z.B. noch 50 Höhenmeter, dann gibt’s einen Riegel oder Hydration-Getränk. Das war irre. Die körperliche Belastung war wirklich extrem hoch. Und das, obwohl wir wie immer mit wenig Rucksackgewicht unterwegs waren.

Höhenprofil unseres aufgezeichneten GPX Tracks

Irgendwann waren wir richtig eingegrooved und konnten die Höhenmeter besser bewältigen. Schritt um Schritt sind wir routiniert auf- und abgestiegen. Aber dann hat der Kopf das hinterfragt: „Warum müssen wir jeden Tag immer wieder so tief in die Täler absteigen? Wir wollen doch viel lieber oben in den Bergen bleiben.“ Zu allem Überfluss war es natürlich in den Tälern deutlich heißer und gerne über 30 Grad warm. Hilft nichts. Unser Ziel war es, so weit wie möglich vorwärts zu kommen, um unser angestrebtes Gesamtkilometerziel zu erreichen.

Geklappt hat das nicht immer. Bereits vor Campello Monti und unserem Versorgungspaket haben wir viel länger gebraucht als gedacht und sind dadurch auch essenstechnisch leer gelaufen. Das war super frustrierend. Unser Fehler war es, oft nur die Kilometer im Blick zu haben, nicht aber die Höhenmeter. Es gab also reichlich emotionale Höhen und Tiefen auf dieser Tour. Aber wir möchten es nicht missen, denn die brauchen wir, um uns weiterzuentwickeln.

Unsere Etappen in der Übersicht

Wie üblich gibt es in den Wanderführern Etappenvorschläge, die meistens von Tal zu Tal verlaufen. Also im Tal starten, einmal über den Pass und wieder runter ins Tal. Das macht natürlich Sinn, wenn man ohne Zelt unterwegs ist und auf die Unterkünfte angewiesen ist. Mit unserem Zelt waren wir deutlich flexibler. Die GTA ist übrigens nur teilweise markiert. Mit Hilfe von Outdooractive haben wir aber immer den richtigen Weg gefunden. Ohne vorherige detaillierte Planung sind wir letztendlich 13 Etappen zwischen 9 und 26 Kilometern gelaufen.

  1. Etappe: Cruina nach Lago Vannio | 23,5 km | 1.515 hm hoch | 1.282 hm runter
  2. Etappe: Lago Vannio nach Curt Vita | 20,7 km | 991 hm hoch | 1.059 hm runter
  3. Etappe: Curt Vita nach Passo Possette | 19,7 km | 1.230 hm hoch | 1.250 hm runter
  4. Etappe: Passo Possette nach Alpe Lorino | 20 km | 1.352 hm hoch | 1.715 hm runter
  5. Etappe: Alpe Lorino nach Bivacco Marigonda | 23,4 km | 1.230 hm hoch | 1.210 hm runter
  6. Etappe: Bivacco Marigonda nach Alpe Colma | 26 km | 1.690 hm hoch | 1.960 hm runter
  7. Etappe: Alpe Colma nach Alpe de Lago | 21,5 km | 1.340 hm hoch | 1.350 hm runter
  8. Etappe: Alpe de Lago nach Campello Monti | 9,4 km | 705 hm hoch | 980 hm runter
  9. Etappe: Campello Monti nach Alpe Baranco | 23 km | 1.780 hm hoch | 1.430 hm runter
  10. Etappe: Alpe Baranco nach Alpe del Termo | 14 km | 1.470 hm hoch | 980 hm runter
  11. Etappe: Alagna Valsesia nach Lago di Suckie | 22 km | 1.570 hm hoch | 450 hm runter
  12. Etappe: Lago di Suckie nach Rosazza | 16,5 km | 590 hm hoch | 1.997 hm runter
  13. Etappe: Rosazza nach Santuario Oropa | 13 km | 820 hm hoch | 510 hm runter

Anders als gehofft haben wir Quincinetto nicht erreicht. Es wären zwar nur noch 25 Kilometer gewesen, aber mit 1.550 Meter hoch und 2.325 Meter runter einfach viel zu viel für nur einen einzigen Tag. Deswegen haben wir am Santuario Oropa den Trail verlassen .

Die GTA – kein Trail für den schnellen Hunger

Für uns war der erste Abschnitt der GTA, so wie wir es angegangen sind, eine ordentliche Herausforderung. Viele Höhenmeter und die Schlafplatzsuche waren nicht immer einfach. Wir hatten trotzdem sehr schöne Spots und tolle Nächte. Die GTA war für uns vor allem eine sportliche Leistung. Sie ist technisch nicht anspruchsvoll. Aber diese straighten Auf- und Abstiege fordern stundenlange physische Leistung und lange Zeit eine hohe Konzentration. Entsprechend verduselt kommt man oben auf dem Berg oder unten im Tal auch an. In den kleinen Dörfern konnten wir Pause machen, essen und das Flair aufnehmen. Besonders schön waren die Gastfreundschaft und Herzlichkeit, die uns hier begegnet sind. Egal ob hoch oben in den Bergen, in den Rifugios oder in den Tälern, alle waren immer sehr nett und hilfsbereit, selbst wenn die Verständigung oft nur mit Händen und Füßen klappte.

Körperlich fordernd, landschaftlich einsam, menschlich herzlich

Landschaftlich war es wunderschön und abwechslungsreich. Im Vergleich zu anderen Alpentouren ist es jedoch deutlich ruhiger und absolut authentisch. Wir hatten Abschnitte und sogar Tage, an denen wir niemanden anderen getroffen haben. Wir sind uns auch ziemlich sicher, dass es hier keine Tourenangebote mit Gepäcktransport gibt 😅. Es ist fast so, als ob es hier keinen echten Tourismus gibt. Keine Hotels, fast keine Straßen, keine Souvenirshops. Speisekarten auf Englisch oder Deutsch suchten wir vergeblich. Solche Regionen und Touren sind mittlerweile eine echte Seltenheit geworden. Umso mehr haben wir diese Ruhe und Idylle genossen.

Wenn du noch Fragen hast und vielleicht selbst mal die GTA laufen möchtest, dann schreib es uns in die Kommentare! Wir freuen uns über deine Nachricht!

4 Kommentare

  1. Sehr spannender Bericht! Auch die YouTube Videos sind spitze. Eine Information würde mich noch glücklich machen: Eure Packliste! Ich hab‘ die von Grönland gefunden, kann mir also ungefähr vorstellen, was ihr dabei hattet, aber 5 kg finde ich sensationell.

    • Hallo Henning! Danke für den Kommentar und Feedback. Wir arbeiten gerade daran, hier auch unsere „Standard“ Packliste zu veröffentlichen. Es gibt keine eigenständige Packliste für die GTA, aber in der Regel ändern wir auch nicht viel an unserer Ausrüstung (mit Ausnahme von Grönland 😉 ). Ich denke in der nächsten Woche sollte die neue Seite hier live gehen. Ansonsten schau dir gerne auch unser aktuellen Video bei YouTube an – dort stellen wir unsere Grönland Packliste im Details vor.

      • Klasse. Bin sehr gespannt auf ein paar Details. Die 5 kg machen mich sehr neugierig, für den GR20 bin ich auf 7 kg (da war ein bisschen Essen dabei) gekommen, aber weniger… Und die Schuhe: ein Jahr hatte ich Altra Timp Hiker (knöchelhoch) und dieses Jahr Saurony Xodus Ultra – immer mit Gators. Ich finde Trailrunner auch deutlich besser als „Bergstiefel“ die überall empfohlen werden.

        • Hi Henning, wir haben es geschafft 😅 Unsere „standard“ Packliste hat jetzt eine eigene Seite bekommen. Viel Spaß beim Stöbern! Und bzgl. deinen Schuhen: die Marke kennen wir gar nicht. Siehst du bei denen bestimmte Vorteile gegenüber den Altras? Haben die auch Nullsprengung und eine breite Zehenbox?

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